Aus der Altstadt über den Wallweg zum Schloss

Dieser Weg ist nicht ganz so unbeschwerlich. Es geht bergauf, na klar, über sehr viel Kopfsteinpflaster und einige Treppenstufen. Dafür wird man zwischendurch mit herlichen Ausblicken auf Elbe und Altstadt von oben belohnt.

Wir starten am Alten Markt...

... und gehen Richtung Kirche. Vor der Kirche und direkt nach dem Elbschifffahrtsmuseum biegen wir nach rechts ab und bewegen uns vorbei am Parkplatz immer weiter geradeaus, bis wir die Kirche zu unserer linken passiert haben.

Der Parkplatz ist nur in den Wintermonaten für Anwohner geöffnet. Im Sommer ist er frei von Fahrzeugen, um unseren Gästen einen ungetrübten Blick auf das Ensemble aus Kirche, Schifffahrtsmuseum und historischen Gebäuden zu ermöglichen.

Der Weg wird jetzt recht steil, danach aber nicht mehr so anstrengend. Am Ende der Straße geht es nur nach rechts um die Ecke. Sehen müssten Sie jetzt dieses Bild...

Kreative Treppengärten

Schauen Sie mal rechts über das Geländer, wie kreativer der Lauenburger ist, wenn es darum geht, einen Garten in den Steilhang zu bauen. Ein virtuoses Geflecht aus Wegen, Treppen und Ebenen, die mit historischen Gebrauchsgegenständen dekoriert wurden. Und weiter geht's. Nun ein paar Stufen hinauf und links herum. Sie sind jetzt hier am Straßenschild "Wallweg".

Halbe Strecke geschafft

Um direkt einen Blick über die Hecke auf die Elbe zu werfen braucht es schon ein gewisses Maß an Körpergröße. Ansonsten kurz weitergehen und die nächsten Stufen erklimmen. Dann sollte es funktionieren. Hier bekommen Sie  bereits eine Ahnung, welch großartiger Blick sie oben vom Schloss erwarten wird. Deswegen nicht lange verharren. Weiter geht es den Wallweg entlang nach oben.

Abkürzung gefällig?

In der Hecke zu Ihrer rechten Seiten finden Sie eine Lücke zu einem Trampelpfad über die grüne Wiese. Doch Achtung: Dieser ist nur anfänglich gut zu laufen. Spätestens an der nächste Kurve geht es extrem Steil bergauf und der schmale Weg ist nicht befestigt. Kommen dann noch Regen und Schnee hinzu, wird dieser Pfad zur gefährlichen Rutschpartie. Kurz hinter der Kurve stehen ein paar Zwetschgenbäume, deren Früchte wirklich vorzüglich schmecken - wenn denn die Arme lang genug sind, die süßen Früchte zu pflücken.

Bleiben Sie lieber auf dem Wallweg

Das Kopfsteinpflaster wird jetzt etwas kleinteiliger und man spürt die sitzen Steine deutlich durch die Schuhsohlen. Gehen Sie am besten ganz rechts am Rand, wenn Sie nicht gerade Wanderschuhe tragen. Am Ende des Weges geht es nach rechts direkt zum Schlossturm. Sie können aber auch einen kurzen Abstecher nach links gehen, über die unscheinbaren Treppen, die in eine großen öffentlichen Garten führen. Ein echter Geheimtipp! Hier sieht man Touristen nur ganz selten. Dabei hat man von hier aus einen tollen Blick auf die Altstadt.

Wir sind am Ziel

Sobald Sie den Schlossturm passiert haben befinden Sie sich auf dem Schlossplatz. Für Kinder gibt es rechts einen Spielplatz, an dem Sie auch vorbei gehen können Richtung Elbblick. Wählen Sie den Weg über den Schlossplatz kommen Sie zum Askanierblick.

Der Askanierblick im Winter. Durch die fehlenden Blätter an den Bäumen hat man einen guten Blick auf die Elbe und die Häuser der Altstadt.

 

 

 

 

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